Feld und Flur

Bis zum Jahr 1970 lag der wirtschaftliche Schwerpunkt in der Milchviehhaltung und Zucht. Der überwiegende Teil heutiger Ackerflächen wurde als Dauerweide genutzt. Die Schwarzbuntzucht des Hasselhofes war weit über Nordhessen hinweg bekannt und geschätzt.

Nach dem Verkauf von Milchviehherde und Schafen im Jahre 1971 erfolgte der Umbruch des gesamten Grünlandes. Dieser Schritt war notwendig, da die Kosten für die Bewirtschaftung des Milchviehs über Jahre den Ertrag aus Milchproduktion und Zucht überschritten hatten.

Die Produktion von Qualitätssaatgut verschiedener Getreidearten ist seit mehr als 30 Jahren Antrieb unseres landwirtschaftlichen Handelns.

Von der Aussaat hochwertigen Zuchtmaterials im Herbst, bis hin zur Aufbereitung und Bereitstellung vertriebsfähiger Saatware im folgenden Sommer liegt alles in unseren Händen.

Auf den Ackerflächen sollte von nun an bis zum Jahr 2008 Qualitätssaatgut in den Zuchtstufen ZS und Basissaatgut produziert werden. In der Spitze wurden am Hof bis zu 700 to Saatgut pro Jahr gesackt und vermarktet. Im Jahre 2009 wurde die Saatgutvermehrung aus arbeitswirtschaftlichen Erwägungen eingestellt.

In den Jahren 2003 bis 2011 wurden nach und nach Dachflächen des Betriebes mit Solaranlagen aus gestattet.

Die Feldselektion, also das Bereinigen der Getreidebestände von Hand, ist auch heute noch die zuverlässigste Methode sorten- und artenreine Getreidebestände beernten zu können.

In der Kooperation mit einem benachbarten Milchviehbetrieb und gleichzeitig Biogasanlagenbetreibers ergab sich 2012 die Inbetriebnahme zweier Blockheizkraftwerke zur Stromproduktion und Wärmeversorgung des Gesamtbetriebes.

Im gleichen Jahr erfolgte der Neubau des Hähnchenmaststalles.

Wie lieben Feld und Flur, pflegen sie und gestalten Sie aktiv.

Nur Getreide aus amtlich anerkannten Feldbeständen kommt zur Weiterverarbeitung und erhält nach der Absackung den Herkunftsnachweis für Basis- oder zertifiziertes Saatgut.

Die Vermarktung der angebauten Getreidesorten erfolgt hauptsächlich über eine große westfälische Genossenschaft oder direkt über die Züchterhäuser.